Mein Hund braucht die passende Beschäftigung.

Diesen Satz höre ich im Hundetraining immer wieder. Und genau vor dieser Frage stand ich irgendwann auch. Schließlich wünschen wir uns eine Beschäftigung, die unserem Hund Freude macht, ihn sinnvoll fordert und mit der wir gemeinsam schöne Momente erleben können.

Genau das wollte ich auch für meinen Hund.

Ich wollte eine Beschäftigung finden, die zu meinem Hund passt. Eine Beschäftigung, die Körper und Kopf gleichermaßen fordert und die sich immer weiterentwickeln lässt. Mir war wichtig, dass wir gemeinsam arbeiten können, ohne dass Geschwindigkeit oder Action im Mittelpunkt stehen. Stattdessen habe ich nach etwas gesucht, das Ruhe mitbringt, Konzentration fördert und immer wieder neue Herausforderungen bereithält, statt einfach nur bekannte Übungen zu wiederholen.

Auf dieser Suche bin ich schließlich auf die Bodenarbeit gestoßen – eine Beschäftigung, bei der Hunde ganz unterschiedliche Aufgaben lösen. Sie steigen über einen Parcours aus Stangen, arbeiten auf unterschiedlichen Untergründen und lernen, ihren Körper auf kleinen Podesten gezielt zu bewegen. Schon nach den ersten Übungen hatte ich das Gefühl:

Genau das ist es.

Von außen wirkten die Übungen erstaunlich einfach. Als ich sie ausprobiert habe, wurde mir aber schnell klar, wie viel eigentlich dahintersteckt. Die Hunde müssen überlegen, ihren Körper bewusst einsetzen und sich konzentrieren. Mit der Zeit lernen sie, diese Aufgaben immer ruhiger und fokussierter zu lösen. Genau das hat mich von Anfang an begeistert.

Je mehr Erfahrungen ich mit dieser Art der Beschäftigung gesammelt habe, desto mehr Dinge haben mich daran begeistert.

Man beginnt mit einer neuen Aufgabe und merkt erst einmal:
„Puh … ich weiß gar nicht, ob wir das jemals schaffen.“

Dann beginnt der Weg dorthin. Man zerlegt die Übung in viele kleine Schritte und arbeitet sich Stück für Stück vor. Mit jeder Trainingseinheit funktioniert es ein kleines bisschen besser. Man merkt eine Entwicklung, der Hund wird sicherer und nach und nach setzt sich alles zusammen.

Und irgendwann steht man da und denkt: „Wow. Wir haben die Übung geschafft. Das haben wir uns gemeinsam erarbeitet.“

Genau diese Momente liebe ich. Man ist stolz auf den eigenen Hund, ein bisschen auch auf sich selbst, vor allem aber auf das, was man gemeinsam erreicht hat.

Diese Begeisterung war schließlich der Grund, warum der FitDog-Kurs entstanden ist.

Und es ist jedes Mal schön, diese Entwicklungen begleiten zu dürfen. Hunde werden mutiger, setzen ihren Körper immer bewusster ein und arbeiten konzentrierter mit ihrem Menschen zusammen. Manche trauen sich plötzlich an Dinge heran, die ihnen vorher noch unheimlich waren. Andere entwickeln eine Sicherheit, die sich nach und nach auch in ganz anderen Situationen zeigt.

Gleichzeitig erleben viele Menschen ihren Hund noch einmal von einer ganz anderen Seite. Sie sehen, wie viel Entwicklung möglich ist, wenn man sich Zeit nimmt, Aufgaben kleinschrittig aufbaut und gemeinsam wächst.

Und genau an diesem Punkt wird für viele etwas deutlich:

Beschäftigung ist nicht einfach nur eine schöne gemeinsame Zeit. Sie endet nicht mit der letzten Übung.

Die Erfahrungen, die ein Hund während einer passenden Beschäftigung sammelt, nimmt er mit in seinen Alltag. Das gewonnene Selbstvertrauen verschwindet nicht, sobald die Trainingseinheit vorbei ist. Die Fähigkeit, sich zu konzentrieren, Herausforderungen Schritt für Schritt anzugehen oder gemeinsam mit seinem Menschen Lösungen zu finden, begleitet den Hund oft auch in vielen anderen Situationen.

Deshalb hängen Beschäftigung und Alltag für mich untrennbar zusammen.

Eine passende Beschäftigung kann dazu beitragen, dass ein Hund zufriedener, ausgeglichener und sicherer durchs Leben geht. Dadurch fällt es ihm häufig auch leichter, mit neuen oder herausfordernden Situationen umzugehen.

Umgekehrt kann eine Beschäftigung, die nicht zum Hund passt, den Alltag ebenfalls beeinflussen. Deshalb lohnt es sich aus meiner Sicht, nicht nur darauf zu achten, ob dem Hund eine Beschäftigung Spaß macht – denn das sollte sie unbedingt. Genauso spannend ist die Frage, was sie langfristig bei ihm bewirken kann.


Denn genau darin steckt für mich ihr größter Wert.


Vielleicht bist du jetzt neugierig geworden…

…ob FitDog auch die passende Beschäftigung für deinen Hund sein könnte. Wenn du mehr über den Kurs erfahren möchtest, findest du auf der Kursseite alle Informationen – vom Ablauf über die Inhalte bis hin zur Frage, für welche Hunde FitDog geeignet ist.

Kategorien: Beschäftigung